Calibra A 2.0-16V einer der ersten Fahrzeuge aus dem Jahr 1990

Herausragend war damals der durch das Design erreichte niedrige Luftwiderstandswert (Cw) von 0,26, der den Calibra zum „Aerodynamik-Weltmeister“ unter den Serienfahrzeugen machte.

Im Mai 1990 rollen die ersten 1000 Calibra A durch Frankfurt und werden an ihre Besitzer übergeben.

In dieser Zeit wartet man bis zu 1.5 Jahre nach seiner Bestellung auf seinen Wagen.

Der Calibra hatte einige stilistische Besonderheiten, so zum Beispiel die nur sieben Zentimeter hohen vorderen Leuchteinheiten. Ermöglicht wurden sie durch den Einsatz von Ellipsoid-Scheinwerfern, bei denen das Licht durch eine Linse austritt (ähnlich einem Dia-Projektor).

Anders als der Manta, der einen längs eingebauten Motor und Hinterradantrieb hat, ist der Calibra frontangetrieben, der Motor ist quer eingebaut. Die Konstruktion basiert auf dem Opel Vectra. Während im Vectra (mit Ausnahme des Vectra 4×4, 2000 und Turbo) eine einfache Verbundlenker-Hinterachse zum Einsatz kam, gab es im Calibra eine Schräglenkerhinterachse mit Miniblockfedern, Stabilisator und Teleskopstoßdämpfern.

 Fritz Indra entwickelte den 2,0 l 16 V (C20XE), der 110 kW (150 PS) leistet. Diese Maschine war der erste Großserienmotor von Opel mit zwei obenliegenden Nockenwellen (DOHC) und vier Ventilen pro Zylinder, wenn man von früheren Wettbewerbsmotoren und den 2,4 Liter großen 16-Ventilern im Opel Manta 400 und Opel Ascona 400 absieht.

Er galt bei seiner Einführung mit 37 % als der Ottomotor mit dem höchsten Wirkungsgrad. Dies wurde durch die damals neue Kopierfrästechnik der Brennräume erreicht, die eine hohe Oberflächengenauigkeit ermöglicht. Der 16-Ventiler kam auch im Opel Kadett E GSi 16V, Opel Astra F GSi 16V und Opel Vectra 2000 16V zum Einsatz. Mit 110 kW bei 6000/min und dem maximalen Drehmoment von 196 Nm bei 4800/min (bis 1994) brachte der 16-V-Motor den Calibra nach 8,5 s auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit lag laut Fahrzeugbrief bei 223 km/h, die des 2.0i bei 205 km/h. Der mittlere Verbrauch betrug – auch dank des geringen Luftwiderstandes – 9,2 l/100 km. Beide Antriebsquellen sind mit einem Dreiwegekatalysator und dem Motormanagement Bosch-Motronic ausgerüstet.

Traurig was aus einem der ersten Calibra 2.0-16V geworden ist, Zeit ihn zu retten;-)

 

26 Jahre alt, aus erster Hand und 100% Original, so stand der Wagen fast 26 Jahre auf der Straße.

Beim zerlegen zeigten sich enorme Schäden, die nach und nach beseitigt wurden.

Warum tut man sich das an....ist doch nur ein Calibra....

....der Opel Calibra schrieb 1989 Automobilgeschichte und ein wirklich originaler Wagen ist kaum noch zufinden.

Der Opel Calibra ist das erfolgreichste Sportcoupé der 90er Jahre.

Nach sieben Jahren Bauzeit und insgesamt 238.647 produzierten Einheiten ging die Calibra-Ära 1997 zu Ende.

2016 werden vom KBA gerade mal noch 7600 Calibra im System geführt, 2006 waren es noch 51000 Einheiten.

Viel Opelgold und einige Stunden Schweißarbeiten

Nach dem Ausbau der Achsen noch mehr Arbeit.............

Vor dem zerlegen der Achse....

..........Rostschutz vor der Lackierung.

Auch die Vorderachse muss komplett überholt werden.

Nach der ersten Entrostung konnte mit kleinen Schweißarbeiten die Bodengruppe gerettet werden.

Schwarze Rostschutzgrundierung nach dem auftragen.

Neuer Steinschlagschutz und Wachsversiegelung.

Wieder fit für die nächsten 27 Jahre !

Nach der Überholung aller Achsteile erfolgt der Zusammenbau.

Für besseren "Halt" erfolgte der Umbau auf die Turbo Bremsanlage mit 287mm.

Umbau der Naben von 4x100 auf 5x110 zur Aufnahme der Speedline Räder.

Auch von unten wieder in sehr gutem Zustand!

3-teilige Irmscher Speedline Räder vom Calibra Turbo werden nach dem Umbau auf 5-Loch Naben montiert, eine Irmscher Komplettanlage rundet das Paket ab :-)

Neuer Glanz und der Vorher und Nachher Vergleich ......

Wieder wie am ersten Tag !

Ein Calibra ohne Schiebedach ist einfach nicht komplett:-)

25 Jahre draußen parken erfordern den Austausch der kompletten Innenausstattung.

Die Sonne zerstörte die kompletten Polster und Teppiche, selbst der Blaukeil der Windschutzscheibe war farblos.

Der Innenraum ist fast fertig.

Sieht wieder fast aus wie vor 27 Jahren........

Bis zum Sommer 2017 wird er wohl fertig sein.

 

Weitere Bilder vom Aufbau demnächst.....